18.06.2017 19:00 Uhr, Kirche Kleinröhrsdorf

Brisante Entdeckung auf dem Dachboden eines evangelischen Pfarrhauses: Lange nach dem Tod seiner Eltern findet Joachim Krause, fast 2 000 Briefe, die sie sich in den Jahren 1933 bis 1945 geschrieben haben, dazu einige Tagebücher. Wie beim Zusammensetzen eines Puzzles gewinnt in den Texten nach und nach ihr damaliges Denken, ihr Leben und Handeln Konturen. Die jungen Leute suchen Orientierung, und sie streiten über den Nationalsozialismus und die Juden, über den Sinn von Krieg und Tod, über Sexualmoral und Glaubensfragen. Die Mutter erweist sich als glühende Verehrerin Hitlers, der Vater dagegen bewahrt sich eine kritische Distanz zur Nazi-Ideologie. Ihre Briefe werden zu authentischen Zeugnissen der Zeitgeschichte.

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